Training

Magdalenda Rauter knackt Österreichischen U16 Rekord

Die starken Leistungen der NLST Leichtathletinnen und Athleten wurden dieses Wochenende bei den Österreichischen Meisterschaften U18 in Salzburg/Rif mit Medaillen belohnt. Allen voran die erst 14-jährige Magdalena Rauter (TS Innsbruck/Sport BORG). Sie sicherte sich nicht nur die Silbermedaille im Stabhochsprung U18, sondern verbesserte die bisherige ÖLV-Bestmarke in der U16 Klasse von Kira Grünberg um 3cm. Mit 3,75m führt sie nun die all time ÖLV U16 Rekordliste an.

Magdalena Rauter: „Ich finde den Rekord mega, aber ich kann sicher noch höher springen. Vor allem im Anlauf und beim Absprung habe ich noch Schwächen. Klar wollte ich die 3,80 auch noch springen, aber das wird in den nächsten Wochen sicher auch noch kommen.“ Quelle: ÖLV

Für gleich zwei Medaillen sorgte an diesem Wochenende David Smith. Der vielseitige TS Innsbruck Athlet (Sport BORG) überzeugte im 110m Hürdenlauf mit Bronze und persönlicher Bestleistung (15,05s). In einem hochkarätigen Hochsprungfeld schraubte er seine Bestleistung auf 1,86m und sicherte sich Silber. Madeleine Huber (TU Raika Schwaz/Sport BORG) nutzte die Nachwuchsmeisterschaft als letzten Formtest in ihrer Vorbereitung auf die Österreichischen Mehrkampfmeisterschaften U18 kommendes Wochenende. Ihre Formkurve zeigte auch in Rif stark nach oben. Drei persönliche Bestleistungen (100m, 100m Hürden, Kugelstoß) geben Selbstvertrauen für den anstehenden Siebenkampf.

 

Fotos copyright: SLV / Manfred Laux

Sport Austria Finals Graz

Spitzensport auf höchstem Niveau war am vergangenen Wochenende (03.-06. Juni) in Graz angesagt. Bei der Premierenveranstaltung der Sport Austria Finals waren 3.500 AthletInnen in 250 Bewerben am Start. Erfolgreich darunter aktive und ehemalige SchülerInnen von SportHAS und SportBORG. Unter den Medaillengewinnern fanden sich:

MTB

  • U23 GOLD Mario Bair
  • Elite Damen U23 SILBER Laura Stigger
  • Eliminator XCE Damen GOLD Laura Stigger

SPORTAEROBIC

  • Elite SILBER Paula Moser

KUNSTTURNEN

6 Medaillen für Jasmin Mader

  • GOLD Damen, Sprung, Boden
  • SILBER Frauen Einzel Mehrkampf, Mannschaft Damen
  • BRONZE Stufenbarren

SPEEDSKATING

4 Goldmedaillen für Vanessa Herzog

  • 1 Runde SP, 1000m MS Damen, 10000m Points, 10000m Elimination

 

Wir gratulieren allen zu ihren Leistungen und wünschen viel Erfolg für die weiteren Wettkämpfe!

 

Foto: Moser

Verletzungsprophylaxe und sportorthopädische Grunduntersuchung

Gesund Leistungssport zu betreiben ist unser Ziel für all unsere Athlet/Innen der Leistungssportschulen. Aus diesem Grund führen wir mit den „Neuen“ beider Schulformen eine sportorthopädische Grunduntersuchung und einen FMS (Functional Movement Test) durch, um frühzeitig etwaige Verkürzungen, Bewegungseinschränkungen, Dysbalancen oder Schwächen festzustellen. Aufbauend auf die individuelle Auswertung erhält in weiterer Folge jeder Athlet/in Ausgleichsübungen, um diese Defizite bestmöglich auszugleichen.

Neu ab diesem Jahr dürfen wir für den Bereich Orthopädie auf die Experten der Praxis Gelenkpunkt vertrauen. Wir bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit im Namen aller SportlerInnen!

Victoria Steiner gelingt sensationeller Erfolg bei der IWF Junior World Championships

Sieg in der B-Gruppe für SportBORG Schülerin Victoria Steiner bei IWF Junior World Championships in Tashkent (Uzbekistan). In der Gesamtwertung bedeutet dies für die junge Gewichtheberin Platz 11. Victoria schaffte im Vorfeld als einzige Österreicherin die Qualifikation für die IWF und war die drittjüngste im Starterfeld. Mit ihren herausragenden Leistungen konnte sie 14 neue österreichische Rekorde (jeweils 7 U20 & 7 U23) und 12 neue Tiroler Rekorde in der U20 bis zur Allgemeinen Klasse aufstellen. Gemeinsam mit Nationaltrainerin Hahn Victoria sowie ihre Eltern kehrte Vici mit diesem sensationellen Erfolg zurück.

Wir gratulieren recht herzlich zu diesem Auftritt bei der IWF 🙂

 

Fotos: Familie Steiner

Triathlon – Junioren EC in Caorle

Mattias Freisinger startete am vergangenen Wochenende in Caorle seinen ersten internationalen Wettkampf seit 09/2019. Beim Junioren Europacup erreichte er im B Finale den starken 12. Platz. Alles Gute für die nächsten Wettkämpfe und die anstehende Sport BORG Matura.

Alles fest im Griff beim EYC Bouldern Graz

Am Wochenende stand der Jugendeuropacup in Graz (Disziplin Bouldern) am Programm. Dabei konnte Raffael Gruber (Kategorie Jugend B) an seine Leistung von Russland anschließen und verpasste als 4. nur knapp das Podest. Julian Wimmer (Kategorie Jugend A) kletterte eine starke Quali und konnte sich fürs Finale qualifizieren. In einem stark besetzten Feld erreichte er schließlich den 10. Platz.  Julia Lotz schaffte es bei den Juniorinnen ebenfalls ins Finale und kletterte auf den 9. Platz.

Wir freuen uns mit unseren Sport BORG Athleten und dem gesamten Team über diese tollen Leistungen 🙂

Fotos @ Tobias Lanzanosta

Großartige Leistungen unserer Klettertalente bei der EM

Bei der Jugend- und Junioren EM in Perm (RUS) zeigten unsere Sport BORG Athleten groß auf.  Am ersten Tag holte sich Raffael Gruber im Boulder-Bewerb der U-16 die Silbermedaille. Im Vorstieg U-18 der Burschen schafften Benjamin Haidacher (Rang 4) und Julian Wimmer (Rang 5) den Sprung ins Finale. Bei den Mädchen sicherte sich Annika Stöckl den 7.ten Platz.

Am zweiten Tag freute sich Gruber im Vorstieg über den starken 7. Platz. Haidacher kletterte im U-18 Boulderbewerb wie im Vorstieg ins Finale und wurde sechster. Stöckl belegte Rang 14.

Am Abschlusstag (Combined) belegte Haidacher Rang 4 vor Wimmer Rang 6. In der U16 holte Gruber mit Bronze seine zweite Medaille in Perm. Stöckl belegte in der U18 den 9. Rang.

Herzliche Gratulation zu dieser Performance 🙂

 

Tolle Erfolge unserer Radtalente

In der Steiermark, im Rahmen des 3. Alois Kainer Gedenkrennen wurden am Samstag die Österreichischen Meisterschaften im Einzelzeitfahren im Nachwuchs und bei den Amateur- sowie Masterathleten ausgetragen. Den Juniorentitel sicherte sich unser SportBORG Schüler Marco Schrettl (Union Raiffeisen Radteam Tirol).

Auf dem 16,4 Kilometer langen Kurs war Marco, der in den Diensten des deutschen Teams Auto Eder, der U19-Equipe von Bora – hansgrohe, fährt, der Schnellste.  Am Sonntag konnte Marco beim UCI GP West Bohemia den 4.ten Platz bei den Junioren einfahren.

Aus den Reihen des SportBORG traten bei der Österreichischen Meisterschaft im Einzelzeitfahren ebenfalls Marina Gurtner und Anna Mitterer in die Pedale. Die beiden Mädels belegten den 7. Platz / 6. Platz. Lukas Grießer (SportHAS Schüler) wurde 7.ter und konnte am Sonntag das prestigeträchtige Radkriterium in Sebersdorf in der Juniorenklasse gewinnen. Nach 7 Runden setzte sich Lukas mit einem Fahrer aus Graz vom Feld ab und gewann schließlich das Rennen im Zielsprint souverän!

Herzliche Gratulation allen Aktiven und viel Erfolg für die nächsten Rennen 🙂

 

Olivia RAFFELSBERGER verstärkt unser Team

„Der Trainerinnenjob braucht neue Bilder“

Eine gleichberechtigte Zukunft im Sport gestalten, etwas Anstoßen und dabei den Fokus auf den Nachwuchsleistungssport und die Talente richten – Olivia Raffelsberger ist mit April als Trainee in das Genderprogramm am Nachwuchskompetenzzentrum Tirol gestartet. Damit ist sie eine von 15 Frauen, die österreichweit im Trainerinnenjob neue Wege beschreiben werden.

Mit der Initiative von Sportminister Werner Kogler soll das Gender-Trainee-Programm einen nachhaltigen Beitrag zur Gleichstellung im Sport leisten. Das 4-jährige Ausbildungsprogramm bietet eine praxisnahe Ausbildung zu den drei Schwerpunkten Nachwuchsleistungssporttraining, Sportmanagement und Talentecoaching.
Neu im Team des Fördervereins Nachwuchsleistungssport Tirol ist die 32-jährige Oberösterreicherin Olivia Raffelsberger. Die Sportwissenschafterin mit Leichtathletikbackground entschied sich bewusst für dieses Traineeprogramm. „Ich freue mich darauf, nach meiner Babypause wieder im Sport mitzuarbeiten und zu gestalten. Das sportartenübergreifende Setting bei Nachwuchsleistungssport Tirol bietet ein großes Lernfeld für mich. Ebenso freue ich mich darauf, die Strukturen der einzelnen Sportarten, die Zusammenhänge und vor allem die jungen Athletinnen und Athleten kennenzulernen und zu begleiten. Darüber hinaus bin ich davon überzeugt, dass ein Netzwerk aus jungen Trainerinnen im Rahmen dieses Projektes eine große Chance ist, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu empowern und Bewegung in das Thema Gleichberechtigung zu bringen.“

Die Wahltirolerin bringt bereits Praxiserfahrung im Nachwuchsleistungssport mit. Rund drei Jahre betreute sie als Landestrainerin Salzburgs Leichtathletikhoffnungen. „Meine berufliche Laufbahn ist eng mit der 400m Laufbahn verknüpft. Step by step wechselte ich von der aktiven Athletinnen- (400m, 400m Hürden) auf die Trainerinnenseite. Das Sportstudium und diverse Trainerinnenausbildungen waren für mich die logische Konsequenz, um meine Leidenschaft auch zum Beruf zu machen. Dabei den Bezug zur Praxis herzustellen war mir immer wichtig. Als Trainerin möchte ich meine Athletinnen und Athleten in ihren sportlichen Visionen und Zielen bestmöglich unterstützen und begleiten. Gute Kommunikation, individuelle Lösungen und einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen zu behalten ist mein persönlicher Anspruch.“ EYOF-Gold, Nachwuchs EM-Limits und YOG-Bronze waren sportliche Highlights der Athletinnen und Athleten in Salzburg, die Olivia als Trainerin begleitete.

Mögliche Transfereffekte der Grundsportart Leichtathletik auf andere Sportarten und die athletische Betreuung der Nachwuchshoffnungen sollen, neben der Leichtathletik, Einsatzbereiche von Olivia werden. „Über den Tellerrand der eigenen Sportart zu blicken kann befruchten. In meinen ersten Wochen bei Nachwuchsleistungssport Tirol habe ich spannende erste Einblicke in unterschiedliche Sportarten bekommen. Es gibt auch interessante Kombinationen von Sportarten, Gewichtheben und Skeleton zum Beispiel. Die 400m Laufbahn gedanklich zu verlassen und in Austausch mit anderen Coaches und Sportarten zu gehen, macht in meinen Augen Sinn. Ein offener Austausch, unterschiedliche Blickwinkel und Zugänge schärfen das eigene Tun und bieten Raum für Entwicklung. Wertschätzende Kommunikation ist die Basis für einen sportartenübergreifenden Austausch. Der Leistungssport verlangt nicht nur den Athletinnen und Athleten alles ab. Auch als Coach ist man mit vielschichtigen Aufgaben, über das Training hinaus, konfrontiert. Netzwerke aufzubauen und zusammenzuarbeiten bietet eine große Chance, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.“

Ziel des Gender-Trainee-Projektes ist es, den Frauenanteil im Funktionärs- und Trainer*innenwesen nachhaltig zu erhöhen. „Durch Felix, meinen 2-jährigen Sohn, wurde ich mit meinen eigenen aber auch gesellschaftlichen Erwartungen, was Familie und Beruf betrifft, konfrontiert. Mein Herz brennt für den Sport, zugleich möchte ich auch Familie leben. Warum sollte das, was in anderen Berufsfeldern möglich ist, nicht auch für den Leistungssport funktionieren? Das Verbinden von Familie und Arbeit wird hier am Nachwuchskompetenzzentrum Tirol täglich gelebt. Von einer beruflichen Gleichstellung sind wir in unserer Gesellschaft jedoch weit entfernt. Wenn das Gender-Trainee-Programm hier etwas anstoßen kann, bin ich gerne dabei. Dafür braucht es Strukturen und neue Bilder, die wir selbst erschaffen. Ich bin stolz Teil dieses Projektes zu sein, um gemeinsam mit anderen Frauen aus unterschiedlichen Sportarten ein starkes Zeichen zu setzen“.

Emma Hofbauer leistet Assist zur Führung

Österreich gewinnt das Freundschaftsspiel des A-Teams gegen das Top Division Team aus Deutschland in der Overtime mit 3:2. Deutschland ist auch am Ende dieses Jahres der härteste Gegener zur Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking 2022.  Emma Hofbauer leistet den Assist zur 2:1 Führung. Für die erst 16jährige Sport BORG Schülerin war es bereits ihr 14. A-Team Länderspiel.